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Mandala für alle

Die Mandalamalaktion am Samstag war ein riesiger Spaß für alle Beteiligten. 16 Kids reisten mit der Bahn von Lippstadt über Bad Sassendorf nach Soest und wieder zurück und hinterließen riesige bunte Mandalas in allen Gemeinden. Leute blieben stehen und schauten was denn da passiert. Kinder nahmen sich Kreide und malten mit. Den ganzen Tag waren wir mit dem Künstler Philipp Uthmann für den Kulturrucksack unterwegs und bekamen zum Abschluß eine leckere Grillwurst in den Salzwelten von Bad Sassendorf.

Sasoli-Mandala

Am Samstag 9 Uhr gehts los, Treffen am Lippstädter Bahnhof und dann mit der Bahn nach Soest, Bad Sassendorf und zurück.

Philipp Uthmann malt mit euch riesige Mandalas aufs Pflaster der Kommunen. Wir malen in Soest, wir malen in Lippstadt und wir malen in Bad Sassendorf, anschließend grillen wir bei den Salzwelten. Ein riesen Spaß für Kids die Pflastermalerei lieben.

Meldet euch schnell an unter www.lippstadt.feripro.de

Tanz und Performance „Dance it-all together“

Foto: Lena Rabe

Die Aktion „Dance it-all together“  beim TSC-Castell

Lena Rabe, eine erfahrenen Tanzlehrerin, hat mit einer Gruppe tanzbegeisterter Mädchen, eine Performance-Tanzcrew aufgestellt. Die Gruppe hat sich zusammen gefunden und eine Tanzperformance mit Unterstützung des Kulturrucksacks entwickelt. Experimentierfreudig und voller neuer Ideen ist die Tanzcrew zu einer Gruppe geworden und haben mit viel Spaß und Akribie aus verschiedenen Tanzfiguren eine eigene Choreografie entwickelt. Wir freuen uns eine so wertvolle  Aktion in unserem Kulturrucksackprogramm  zu haben und die künstlerische Sparte Tanz unser reichhaltiges Angebot vervollständigt.
Wer sich die Choreographie ansehen möchte, kann sich gerne melden und nächsten Montag um 15.45 h beim TSC-Castell erscheinen.

Goldschmiede-Workshop | Bad Sassendorf | 6. Mai 2017

Einen kleinen Schatz konnten die Teilnehmer des Goldschmiede-Workshops am 6. Mai in Lohne mit nach Hause nehmen. Goldschmiedemeisterin Christiane Schröder ließ sich bei ihrem Handwerk nicht nur über die Schulter schauen, sondern teilte ihre Kniffe in der heimischen Werkstatt. Die Kinder durchliefen für ihr Schmuckstück alle Stationen der Schmuckherstellung. Sie schmolzen Silber, brachten es in Form, hämmerten, schliffen und fertigten sich einen eigenen kleinen Silberring passgenau.

Do it yourself – nachtleuchtende Fadenbilder | Bad Sassendorf | 12. und 13. April 2017

Holzwand, schwarze Farbe, floureszierende bunte Fäden, Nägel, handwerkliches Geschick und viel Fantasie – so entstanden an zwei Tagen im April viele tolle Kunstwerke, die ihre wahre Schönheit erst in der Dunkelheit des Jugendzimmers zeigen. Ob coole grafische Muster, unheimliche Wölfe oder entspannte Boote – die Jugendlichen ließen ihrer Kreativität an den zwei Tagen, im Jugendzentrum Bad Sassendorf, freien Lauf. Die Leinwand wurde eingeschwärzt und das gewünschte Muster mit Nägeln angebracht. Danach kamen die bunten Fäden ins Spiel, mit denen die Formen erst ihr eigentliches Gesicht bekamen. Und den kompletten Zauber des Kunstwerkes zu enthüllen musste man allerdings bis zum Abend warten.

 

Die Silberschmiede

Ein ganz besonderes Schmuckstück aus echtem Silber nahmen die Teilnehmer des Goldschmiedekurses bei Christiane Schröder mit nach Hause, nämlich Ihren ersten und einzigen selbsthergestellten Silberring.

Staunend standen die Teilnehmer um den Schmelztigel herum als die Goldschmiedin Silberstücke von Besteckteilen mit  961,8 Grad Celsius zerfließen ließ. Das flüssige Silber wurde dann in eine Form für kleine Stangen gegossen, kühlte ab und Sie entnahm einen kleinen Draht für den Silberring. Die Teilnehmer bekamen alle einen solchen Draht und formten und bogen daraus einen fantastischen kleinen Ring mit Erinnerungscharakter und großer Selbstbeteiligung. Der Aussenstehende sieht vielleicht „nur“ den materiellen Wert, für die Teilnehmer ist aber der ideelle Wert sicher höher.

Kamishibai-viel Spaß dabei

Kinder und Jugendliche gestalten eigene Geschichten beim kamishibai-Workshop

„Kulturelle Bildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen leisten. Voraussetzung allerdings ist, dass wir die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendliche so früh und so weit wie möglich öffnen“, davon ist Kulturministerin Christina Kampmann überzeugt.

Der „Kulturrucksack NRW“ lädt daher schon seit 2012 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zur Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ein.

Mit einem zweiteiligen kamishibai-Workshop im Stadtmuseum Lippstadt engagierte sich nun der Deutsch-Japanische Verein Yawara Lippstadt e.V. mit einem spannenden und altersgemäßen Angebot an dem Projekt.

Die Teilnehmer gestalteten in dem Workshop im Magister-Justinus Saal eigene Bildergeschichten für das japanische Papiertheater, zuerst wurde die Geschichte in dem Storyboard skizziert, wie heißen die Helden, wo sollen sie agieren, wo findet alles statt. Diese Fragen stellten sich die Kid unter der Anleitung von Stefan Großkreuz.  Die Kinder und Jugendlichen entwickelten fantastische Geschichten, so ließen sie zum Beispiel einen Außerirdischen zur Sonne fliegen oder einen Löwen zum Helden werden. Zu Hause vollendeten die Kinder und Jugendlichen ihre Geschichten und führten diese am Freitagabend vor Publikum auf. Den liebevoll gemalten Bildern wurde in der Tischbühne mit phantasievollen Texten Leben eingehaucht. Für ihre kreativen und originellen Werke brauchten die jungen Künstler nicht lange auf Applaus zu warten. Bei Kamishibai hatten alle großen Spaß, denn jeder Teilnehmer konnte sich eine spannende, gruselige oder auch lustige Bildergeschichte ausdenken. Kurz skizziert als Storyboard und dann auf´s Papier gebracht und wunderschön ausgemalt, werden die Geschichten in die Kamishbai-Bühne gesteckt und dann herausgezogen und dabei die Geschichte erzählt.