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Improtheater-Spaß ohne Worte

Beim Improtheater in der Conrad-Hansen-Musikschule organisiert vom Jugend und Familienbüro der Stadt Lippstadt hatten die Kids großen Spaß. Der Theaterpädagoge Steven Wadulla vom Theater Paderborn leitete unsere Kulturrucksackkids an, mit viel Witz in verschiedene Rollen zu schlüpfen. So ging jeweils eines der Kinder aus dem Saal heraus, die Gruppe dachte sich ein Thema für die Improvisation aus und spielte ihm dann wortlos eine Szene vor. So wurde z.B. eine Hochzeit oder eine Beerdigung inszeniert und es entstand ein riesen Spaß beim Erraten des Begriffs. Ein großer Koffer mit Requisiten konnte zusätzlich genutzt werden um das Theaterspiel abzurunden.

Kulturrucksack Auftakt mit dem Schwarzlichttheater

Foto: Uwe Albert

 

 

 

 

 

 

 

 

In der letzten Woche läutete das Schwarzlichttheater am 04. und 05. April das bunte Lippstädter Kulturrucksack Jahresprogramm ein.

27 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren wurden mit Unterstützung durch Cordula und Michael Weitzel von der Traumfabrik Regensburg in die Grundlagen und Tricks des Schwarzlichttheaters eingeführt. Begleitet und organisiert wurde das Programm von dem Jugend-und Familienbüro Lippstadt.

Am ersten Tag haben sich die Kinder vor Allem mit dem Umgang der Effekte des Schwarzlichttheaters vertraut gemacht und lernten dabei spielerisch mit der Wirkung der leuchtenden Gegenstände in der Dunkelheit umzugehen. Am zweiten Tag ging es dann ans Eingemachte: Die Kinder fanden sich in Gruppen zusammen und konnten sich eigene spannende Geschichten ausdenken, die ihren Abschluss in einer von Musik begleiteten Vorstellung fanden. Begeisterte Eltern und Geschwister waren herzlich dazu eingeladen dem kreativen Schauspiel beizuwohnen.

So spukte ein Geist schwerelos durch die Düsterkeit, ein Liebespaar erlebte eine romantische Begegnung, während ein Koch Spaghetti in einem Kochtopf zubereitete…

 

Plakat und Flyer sind fertig

Am 09. März fanden sich die Vertreter der Gemeinden des Kulturrucksack-Verbundes Sasoli (Bad Sassendorf, Soest, Lippstadt) zum Pressetermin zur Vorstellung des Kulturrucksack-Flyers zusammen.

In Soest stellten Uwe Albert vom Fachdienst Kultur und Weiterbildung und Sabrina Janetzky vom Jugend- und Familienbüro der Stadt Lippstadt, sowie Jaenette Metz von den Salzwelten Bad Sassendorf, Beate Westermann aus der Gemeinde Bad Sassendorf, sowie der Soester Streetworker Jonas Behrend den Kulturrucksack-Flyer mit dem offiziellen Halbjahresprogramm vor.

Ab Ende März gibt es ein buntes abwechslungsreiches Mitmach-Programm für kreative 10 – 14 Jährige.

Airbrush, Bildhauerei, Theater, Malerei, Goldschmieden, Design und Musik – für jeden ist etwas dabei!

Noch in dieser Woche werden die Flyer in den Schulen verteilt.

„Brickfilme“ selbstgemacht

„Brick“ ist englisch und bedeutet Stein. „Brickfilme“ sind somit Filme mit Steinen, allerdings Lego-Steinen. Hierbei werden die bekannten Lego-Männchen mit einer Kamera und einer kleinen Software auf dem Computer zum Leben erweckt. Dies nennt man Stop-Motion-Technik. Eigentlich nichts anderes als ein modernes Daumenkino, nur dass man Ton und andere Tricks hinzufügen kann. Die Teilnehmer der beiden 3,5 stündigen Workshops im „Mikado“ im Rahmen des Kulturrucksacks NRW hatten unter der Regie von André Linhoff und Frank Osinski vom Jugend- und Familienbüro die Möglichkeit, jeweils einen Kurzfilm zu produzieren. Die Handlung und die Regie lag dabei ganz in ihrer Hand und anders als beim großen Film machten die (Lego-)Schauspieler genau das, was die Regisseure auch vorgaben. Vorspann, Abspann und sogar die Geräusche wurden zum Schluss unterlegt, bevor die Premiere vor den Eltern und Geschwistern begann.

 

Nähen leicht gemacht

Taschen und Täschchen standen im Mittelpunkt der beiden Kurse zum Nähen bei der VHS Lippstadt, die im Programm des Kulturrucks NRW zu finden waren. Hier entstanden an zwei Tagen Portemonnaies, Einkaufstaschen und Kulturbeutel. Die beiden Kursleiterinnen Julia Meierkord und Beate Heck erklärten alle Schritte und führten die Nähanfänger auch in die Handhabung der Maschinen ein. Besonders das Einnähen  von Reißverschlüssen erforderte da schon etwas Geschick und zwei Portionen Geduld, aber zum Schluss haben alle Teilnehmer die Aufgabe gemeistert und konnten ihre Kreationen stolz den Eltern präsentieren.

 

„Rausgemobbt 2.0“: Cybermobbing auf der Studiobühne

Cybermobbing. Ein großes Thema in der heutigen Zeit. In der virtuellen Welt sind viele Millionen Menschen unterwegs und schicken sich tagtäglich Nachrichten in Form von Texten, Bildern oder aber auch Videos. Genau das kann im schlimmsten Fall zu solchen Situationen führen wie sie das Mädchen „Chris“ aus dem Theaterstück „Rausgemobbt 2.0.“ erleben musste. Ein Video gerät in die falschen Hände und es verbreitet sich auf allen sozialen Netzwerken.

Am 15.11.2017 fand die Aufführung auf der lippstädter Studiobühne statt. Rund 190 Schüler des Gymnasiums Schloss Overhagen und der Gesamtschule Lippstadt schauten der Kölner „Comic On! Theaterproduktion“ bei ihrem Stück „Rausgemobbt 2.0“ zu. Die Schauspieler inszenieren aktuelle Kinder-und Jugendtheaterstücke und befassen sich auch nach den Aufführungen intensiv mit dem Thema ihrer dargestellten Stücke, indem sie das Publikum in eine Diskussionsrunde miteinbeziehen. So auch auf der Studiobühne. Es entwickelte sich eine große Diskussionsrunde rund um das Thema Mobbing und wie dort die virtuelle Welt mit hineinspielt. „Was erträgst du?“ und „Wann ist man eigentlich cool?“ Viele solcher Fragen stellten die Schauspieler dem Publikum am Ende. Unterhaltsam, lustig und zugleich informativ gestaltete sich der Mittag auf der Studiobühne.

Rapschool total cool

Rapschoollippstadt

Foto: Daniel Schneider

Foto: Daniel Schneider

Krieg ist schei…. so heißt das neueste Rap-Video der Rap-School-NRW. Zwar ein trauriges Thema, aber dabei zu sein, seinen eigenen Rapsong zu schreiben und dann noch ein eigenes Video dazu zu produzieren, was ein tolles Erlebnis und was ein tolles Ergebnis, demnächst auf Youtube zu sehen.

Sie trafen sich in der Thomas-Valentin-Stadtbücherei und machten ein Brainstorming und fanden zu diesem grausigen

Foto: Daniel Schneid

Thema. Dann wurde gereimt. Daniel Schneider ließ die Kids eine von seinen selbst komponierten Melodien auswählen und dazu wurden die eigenen Verse von den Kids  gesungen bzw. gerappt. Es wurden Szenen und Schnitte von den Kids erdacht, Drehorte in Lippstadt ausgewählt und dann ging es durch Lippstadts Innenstadt, vom Bernhardbrunnen zur Skaterbahn wurde gedreht, gerappt, gedreht und gereppt. Daniel Schneider hat alles zusammengeschnitten und die fertigen CD´s allen Teilnehmern zugeschickt.

Foto: Daniel Schneider

Foto: Daniel Schneider

Pokemons im Ofen

Pokemon, kleine Monster, so hieß die Modellieraktion im Töpferstudio von Lilo Geiger.

Abgedreht, leicht überdreht aber nicht durchgedreht, so modellierten die Teilnehmer fantasievolle Plastiken aus Ton, die Frau Geiger nach ca. 2 Wochen Trocknungszeit in den Ofen packt, und dann fertig brennt.

Foto: Tonstudio Geiger

Skulp-tour nach Bielefeld

Skulptur Tour oder Skulp-tour unter diesem Motto brachte der Kulturrucksack mit dem Bus eine Gruppe von 30 Kids nach Bielefeld zur Kunsthalle. Hier wurden die kulturinteressierten Kinder und Jugendlichen in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe ging ins Theater Bielefeld und schaute hinter die Kulissen. Im Theater Bielefeld sind 350 Menschen beschäftigt, von Schauspielern über Musiker bis hin zu Maskenbildnern und Schlossern. Das Theater ist ein riesengroßer Betrieb wobei der Zuschauerraum nicht größer ist als unser hiesiges Theater. Aber zahlreiche Werkstätten und andere Einrichtungen gehören dazu. Wobei das ursprüngliche Gebäude nicht ausreichte und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein ähnlich großes Gebäude errichtet wurde, wo sich das Lager und der Fundus befinden. Über eine geschlossene Brücke sind beide Gebäude miteinander verbunden. Uns führte die Souffleuse, Sängerin und Schauspielerin  Andrea Wittler durch die Gebäude und ließ uns eine Elefantenattrappe bestaunen und erzählte Spannendes über den Theaterbetrieb.

Foto: Uwe Albert

Regisseurtisch auf der Probebühne
Foto: Uwe Albert

 

Die eigentliche Skulpturtour fand danach in der Bielefelder Kunsthalle statt. Nach einem Rundgang durch die Kunsthalle und einer kleinen Filmvorführung über Thomas Kiesewetter, der die letzte Ausstellung ausgeführt hat, durften die Kids in die Museumswerkstätte um dort unter der Anleitung von Frau Carola Eisenblätter mit Tonpapier, Kleber und Rollen,die Skulturen des Bildhauers nachzubauen. Thomas Kiesewetter kommt aus Berlin und arbeitet die Modelle für seine Skulpturen aus Papier, die er dann in verschiedenen Materialien nachbaut. So konnte jeder Teilnehmer einen kleinen Kiesewetter mit nach Hause nehmen. Nach all dem Kulturellen lud die Innenstadt Bielefelds noch zu einem Bummel ein.

Frau Eisenblätter vor zwei Transportkisten für Kunstwerke, im Vordergrund eine Klimakiste in rosa.
Foto: Uwe Albert

Foto: Uwe Albert

Foto: Uwe Albert

 

Der Kulturrucksack ist zauberhaft

Zaubern lernen von einem Profi konnten jetzt Lippstädter Kinder im Rahmen des diesjährigen Kulturrucksackprogramms des Landes NRW.
Mit dem Berufszauberer Hakan Varol konnte Frank Osinski vom städtischen Jugend- und Familienbüro einen hochkarätigen Lehrmeister
für die 14 Teilnehmer des 3-stündigen Workshops gewinnen. Und dieser legte mit seiner selbst erdachten Fühlbox direkt richtig los.
Wo gerade noch ein kleiner Schwamm in der Box war, erschien in Sekundenbruchteilen ein fußballgroßer Stein und sorgte für Erstaunen
bei den Zuschauern. „Zaubern hat meist nichts mit Fingerfertigkeit zu tun, sondern mit raffinierten Hilfsmitteln und einer guten Vorführung“,
erklärte Varol. Genau solche präparierten Requisiten konnten die Teilnehmer dann selber herstellen und ausprobieren. So bekam ein harmlos
aussehender Getränkebecher einen trickreichen Doppelgänger, ein stabiles Seil wurde präpariert, und sogar eine Windel erhielt eine
wichtige Funktion bei der Requisitenherstellung. Anschließend lud Varol, der auch Mitglied im magischen Zirkel ist, zu einem Bühnentraining ein.
„Damit alle Bewegungsabläufe und Ablenkungsmanöver gut funktionieren, muss man die Vorführung oft üben“, schärfte er seinen Zauber-
lehrlingen ein. Und diese machten ihre Sache so gut, dass zum Abschluss spontan eine Aufführung für die Eltern gegeben werden konnte. Wie
alle Zauberlehrmeister gab Varol den Teilnehmern noch mit auf den Weg, einen Trick niemals zu verraten. Er selbst hat sich an diesem Tag zur
Freude aller nicht so streng an diesen Ehrenkodex gehalten.

Foto: Frank Osinski

Foto: Frank Osinski

Foto: Frank Osinski

Foto: Uwe Albert