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Skulp-tour nach Bielefeld

Skulptur Tour oder Skulp-tour unter diesem Motto brachte der Kulturrucksack mit dem Bus eine Gruppe von 30 Kids nach Bielefeld zur Kunsthalle. Hier wurden die kulturinteressierten Kinder und Jugendlichen in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe ging ins Theater Bielefeld und schaute hinter die Kulissen. Im Theater Bielefeld sind 350 Menschen beschäftigt, von Schauspielern über Musiker bis hin zu Maskenbildnern und Schlossern. Das Theater ist ein riesengroßer Betrieb wobei der Zuschauerraum nicht größer ist als unser hiesiges Theater. Aber zahlreiche Werkstätten und andere Einrichtungen gehören dazu. Wobei das ursprüngliche Gebäude nicht ausreichte und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein ähnlich großes Gebäude errichtet wurde, wo sich das Lager und der Fundus befinden. Über eine geschlossene Brücke sind beide Gebäude miteinander verbunden. Uns führte die Souffleuse, Sängerin und Schauspielerin  Andrea Wittler durch die Gebäude und ließ uns eine Elefantenattrappe bestaunen und erzählte Spannendes über den Theaterbetrieb.

Foto: Uwe Albert

Regisseurtisch auf der Probebühne
Foto: Uwe Albert

 

Die eigentliche Skulpturtour fand danach in der Bielefelder Kunsthalle statt. Nach einem Rundgang durch die Kunsthalle und einer kleinen Filmvorführung über Thomas Kiesewetter, der die letzte Ausstellung ausgeführt hat, durften die Kids in die Museumswerkstätte um dort unter der Anleitung von Frau Carola Eisenblätter mit Tonpapier, Kleber und Rollen,die Skulturen des Bildhauers nachzubauen. Thomas Kiesewetter kommt aus Berlin und arbeitet die Modelle für seine Skulpturen aus Papier, die er dann in verschiedenen Materialien nachbaut. So konnte jeder Teilnehmer einen kleinen Kiesewetter mit nach Hause nehmen. Nach all dem Kulturellen lud die Innenstadt Bielefelds noch zu einem Bummel ein.

Frau Eisenblätter vor zwei Transportkisten für Kunstwerke, im Vordergrund eine Klimakiste in rosa.
Foto: Uwe Albert

Foto: Uwe Albert

Foto: Uwe Albert

 

Der Kulturrucksack ist zauberhaft

Zaubern lernen von einem Profi konnten jetzt Lippstädter Kinder im Rahmen des diesjährigen Kulturrucksackprogramms des Landes NRW.
Mit dem Berufszauberer Hakan Varol konnte Frank Osinski vom städtischen Jugend- und Familienbüro einen hochkarätigen Lehrmeister
für die 14 Teilnehmer des 3-stündigen Workshops gewinnen. Und dieser legte mit seiner selbst erdachten Fühlbox direkt richtig los.
Wo gerade noch ein kleiner Schwamm in der Box war, erschien in Sekundenbruchteilen ein fußballgroßer Stein und sorgte für Erstaunen
bei den Zuschauern. „Zaubern hat meist nichts mit Fingerfertigkeit zu tun, sondern mit raffinierten Hilfsmitteln und einer guten Vorführung“,
erklärte Varol. Genau solche präparierten Requisiten konnten die Teilnehmer dann selber herstellen und ausprobieren. So bekam ein harmlos
aussehender Getränkebecher einen trickreichen Doppelgänger, ein stabiles Seil wurde präpariert, und sogar eine Windel erhielt eine
wichtige Funktion bei der Requisitenherstellung. Anschließend lud Varol, der auch Mitglied im magischen Zirkel ist, zu einem Bühnentraining ein.
„Damit alle Bewegungsabläufe und Ablenkungsmanöver gut funktionieren, muss man die Vorführung oft üben“, schärfte er seinen Zauber-
lehrlingen ein. Und diese machten ihre Sache so gut, dass zum Abschluss spontan eine Aufführung für die Eltern gegeben werden konnte. Wie
alle Zauberlehrmeister gab Varol den Teilnehmern noch mit auf den Weg, einen Trick niemals zu verraten. Er selbst hat sich an diesem Tag zur
Freude aller nicht so streng an diesen Ehrenkodex gehalten.

Foto: Frank Osinski

Foto: Frank Osinski

Foto: Frank Osinski

Foto: Uwe Albert

Can you cajon?

Mit viel Begeisterung wurde der Cajonworkshop mit Michael Meurer bei den Kulturrucksack-Kids aufgenommen. Im Bastelkeller des Mikados in Lippstadt entstanden aus Bausätzen acht konzertfähige Cajons. Schon während des Zusammenbaus war die Stimmung gut und es wurde auf den Kartons und Brettern rumgetrommelt. Am zweiten Tag, als der Leim getrocknet war, konnte dann schon mit Trommelübungen begonnen werden.

Am nächsten Donnerstag, 02.11.2017 um 17 Uhr findet eine Zusatzübungsstunde in der Trommelbude Hospitalstr. 8 in Lippstadt statt. Hier können die Übungen mit dem neuen Instrument vertieft werden. Vielleicht entwickelt sich ja aus diesem Workshop eine tolle Cajonband

Foto: Lara Feid

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Foto: Uwe Albert

Supersilberringe

Einer Goldschmiedemeisterin über die Schulter schauen, das konnten 10 Kids im Rahmen einer Kulturrucksackaktion bei der Goldschmiedin Christiane Schröder in Lohne. Aus Silberstangen, die zuvor aus altem Silberbesteck geschmolzen wurden, fertigten die Teilnehmer, Jungen wie Mädchen, sich einen Ring aus echtem Silber. Schön anzuschauen und mit dem Effekt den Ring selber hergestellt zu haben gewannen die Kids einen bleibenden Eindruck von der Goldschmiedekunst.

Graffiti mit Philipp Uthmann

Graffiti-Workshop des Kulturrucksacks fand großen Anklang!

Skizze vorgezeichnet, Spraydose in die Hand und schon geht es los:
Unter der fachkundigen Anleitung von Philipp Uthmann erschufen insgesamt
zehn Kinder und Jugendliche beim Graffiti-Workshop am Jahnplatz superschöne Graffities.

 

Unter dem Schlagwort „Musik“ konnten die Kinder einen von Philipp Uthmann
vorskizzierten „Ghettoblaster“ mit der Spraydose gestalten. Zudem durfte jedes
Kind bzw. Jugendlicher eine eigene Musikkassette gestalten und auf den dafür vorgesehenen städtischen Seecontainer sprühen. Abgerundet wurde das eigene Kunstwerk durch einen Künstlernamen, der ebenfalls gesprüht wurde.

Alles Banane!?

Spontanität und ein kreativer Umgang mit verfügbaren Requisiten waren gefragt beim Impro-Theater-Workshop des Jugend und Familienbüros der Stadt Lippstadt für den Kulturrucksack-NRW.

Foto: Christina Wulf

Unter den staunenden Augen von Eltern, Geschwistern und Freunden zeigten die Hobby-Schauspieler am Ende des Workshops, was sie gemeinsam erarbeitet hatten. Da wurden Telefongespräche am „Bananen-Telefon“ geführt oder unerwartete Eingriffe in eine Spielszene getätigt, deren Verlauf sich damit immer wieder veränderte. Viel zu lachen gab es für die Zuschauer und auch die Teilnehmer selbst waren mit Freude, viel Eifer und jeder Menge Talent bei der Sache.
Angeleitet wurden die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler von Marguerite Windblut, Theaterpädagoge am Theater Paderborn.

Foto: Christina Wulf

Die fliegende Bildhauerbude-irgendwann bist auch du dran!

Am Rüsing, Lippstadt
Foto: Uwe Albert

Die Mittagspause ist gerade vorbei, da wird die Ruhe beendet und eine Trommel ist zu hören. Danach ertönt fröhliches Kindergeschrei und Hammerschläge wie auf einer Baustelle. So geschehen am Freitag am Bewohnerzentrum am Rüsing und am Samstag in der Richthofenstrasse. Die fliegende Bildhauerbude war wieder unterwegs, zusammen mit dem Spielmobil vom Verein für unsere Kinder und der Trommelbude mit Michael Meurer. Geschätzt 100 Leute, Kinder und Erwachsene, fanden sich ein und ließen sich von dieser spontanen Kirmes unterhalten. Während die Kleinen sich schminken ließen oder mit Knete bastelten, gingen die älteren Kids zum Bildhauen und bastelten sich eine Skulptur oder ein Relief. Wer darauf keine Lust hatte oder fertig war konnte das Tubulum ausprobieren oder mit Michael Meurer zusammen trommeln. Auch die Väter und Mütter hatten kurzweil, halfen Ihren Kindern beim Basteln oder trommelten einen tollen Rythmus. Sogar aus Bad Sassendorf reiste Lia Polte an und reservierte sich mit der Kulturcard-NRW einen Platz bei der Bildhauerbude.

Lia Polte und Uwe Albert

Luftpinsel und Luftgitarre

Sieht aus, als hätte Ludwig Kestermann eine Luftgitarre in den Händen. Schaut aber genauer hin, so  sieht man die winzige Airbrushpistole in seiner Hand. Der Airbrushkünstler aus Rosendahl leitete am Samstag zwei Airbrushkurse mit jeweils 6 Teilnehmern in der Schule im grünen Winkel.

Die Kids lernten bei Ihm den Umgang mit der kleinen wertvollen Maschine und zauberten sich ein wunderschönes romantisches Airbrushbild für zuhause.